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Nebenräume in Mariabrunn

In der Unterkirche befindet sich eine Sandsteinpietà aus der Entstehungszeit der Kirche, 1658 gespendet von einem kaiserlichen Forstmeister. In der Fastenzeit hängt dort der ehemals in der Kirche befindliche Kreuzweg im Nazarenerstil, 1883.

In der Wieskapelle (Nebenkapelle nördlich des Hochaltars) befindet sich in einer Wandnische eine Nachbildung der Statue des gegeißelten Heilands der südbayerischen Wieskirche (1760). Sieben große Bilder, ebenfalls aus der Mitte des 18. Jahrhunderts, zeigen die Entstehungslegende.

Bedeutend ist das "Heilige Theater" - eine barocke Bühne mit Kulissen aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Das Bühnenbild zeit eine Säulengalerie mit Ausblick in einen kunstvollen Garten. Auf dieser grundsätzlich leeren Bühne werden Konturensägeblätter mit Szenen aus dem Leben Jesu dem Kirchenjahr entsprechend aufgestellt: drei Versatzstücke des Gründonnerstags (Abendmahl, Ölberg und Judaskuss) sowie das Versatzstück des Karfreitags (die schlafenden Grabwächter). Die barocken Versatzstücke der Weihnacht sind leider verloren gegangen und daher vor einigen Jahren durch eine Nachschöpfung einer böhmischen Krippe aus der Mitte des 18. Jahrhunderts ergänzt worden. Das Heilige Theater ist mit einer Türe mit aufgemaltem Vorhang zu verschließen.

Ostwärts des Hochaltars befindet sich die Helenakapelle, die Grabkapelle der im Jahre 1742 im Schloss Hadersdorf ("Loudon-Schloss") verstorbenen Gräfin Helena Albriccia. Das Altarbild zeigt die Kreuzauffindung durch die hl. Helena, die Namenspatronin der Verstorbenen. Es ist das einzige Bild des venezianischen Malers Francesco Fontebasso nördlich der Alpen.

Die Stuckdecke der geräumigen Sakristei zeigt Altargeräte und liturgische Gegenstände. Darstellungen des freudenreichen Rosenkranzes und der göttlichen Tugenden erkennt man auf den Aufsatzbildern der Rokokoschränke aus 1763. Ein Verzeichnis listet die alljährlichen Wallfahrten und Prozessionen nach Mariabrunn auf.

In den Gängen sowie in der Schatzkammer hängen Votivbilder.



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