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Die Legende von Mariabrunn

Die Legende erzählt: "Im Jahre 1042 ging Königin Gisela, Witwe nach dem hl. Stephan von Ungarn, hier in den flachen Auwäldern des Wienflusses spazieren. Sie war krank und wollte Erholung finden. Gisela wurde durstig. Ihre Diener schöpften aus einer Quelle und sahen darin eine Marienstatue. Als Gisela von diesem Brunnen trank, wurde sie sofort gesund. Sie ließ die Statue aus dem Brunnen heben und eine kleine Kapelle errichten, die aber durch den Wienfluss bald zerstört wurde. So kam die Statue dann in die damalige Pfarrkirche Weidlingau.

Als 1467 die Soldaten des Matthias Corvinus Wien belagerten und in der Gegend waren, warfen sie die Statue zufällig in den gleichen Brunnen. Man hat daraufhin die Statue vergessen, obwohl zeitweise sogar wunderbare Musik aus dem Brunnen erklang.

Als der spätere Kaiser Maximilian I. nach dem Tode Matthias Corvinus mit seinem Heer gegen Wien anrückte, um es wieder in Besitz zu nehmen, erschien ihm im Traum die Gottesmutter in Gestalt der Mariabrunner Gnadenstatue. Sie verhieß ihm den Sieg und als Zeugnis werde er eine Marienfigur in einem Brunnen finden. Als das Heer in der Gegend von Mariabrunn lagerte, fanden die Soldaten im Brunnen die verhießene Figur."

Ursprünglich wurden diese Legenden vermutlich getrennt überliefert und erst im 18. Jahrhundert miteinander verknüpft, sodass heute - einzigartig in Österreich - von einer zweimaligen wunderbaren Auffindung einer Statue im Wasser die Rede ist!



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